Gottesdienste im Norden Angolas

6 weeks ago | nac news | in the group Westdeutschland

Angola. Im Dezember 2019 reiste Bezirksapostel Rainer Storck für zwei Wochen nach Angola. Dort besuchte er Gemeinden im Norden des Landes und hielt mehrere Seminare. Mit dem Besuch bereitete er auch die Reise des Stammapostels im Januar 2020 in das südafrikanische Land vor.

Die längeren Reisen zum Jahresende nach Angola nutzt Bezirksapostel Rainer Storck, um Gemeinden in abgelegeneren Gegenden des Landes zu besuchen. Diesmal ging es in den Norden. Einige geplante Inlandsflüge konnten nicht wie geplant stattfinden, daher musste die Reisegruppe, darunter auch Bezirksapostelhelfer João Uanuque Misselo und Apostel Dimitrios Diniz, auf den Jeep ausweichen und nahm deutlich längere Anfahrtswege in Kauf.

Sechs Stunden nach Uige

Von der Hauptstadt Luanda aus ging es am Freitag, dem 6. Dezember 2019 zunächst nach Uige. Sechs Stunden dauerte die 350 Kilometer lange Fahrt. Am Ziel feierte der Bezirksapostel einen Gottesdienst. 1.450 Gläubige versammelten sich dazu in der im Juni 2018 eingeweihten neuen Zentralkirche (wir berichteten). Im Anschluss kam der Bezirksapostel noch mit den Bezirksämtern der Region zusammen und erläuterte den 18 Teilnehmern Details des reformierten Amtsverständnisses der Neuapostolischen Kirche.

Am Samstag ging es weiter ins 350 Kilometer entfernte Maquela do Zombo. Für die vierstündige Fahrt stellte der Gouverneur der Provinz der Reisegruppe eine Polizeieskorte zur Verfügung. Auch ein Krankenwagen begleitete den Konvoi.

Um 17 Uhr fand eine Bezirksämter- und Vorsteherversammlung in der Kirche 4 de Fevereiro statt. Auch hier erläuterte Bezirksapostel Storck den 96 Teilnehmern Details zum Amtsverständnis.

Gottesdienst in Maquela do Zombo

Sonntagmorgen versammelten sich 3.000 Gläubige im „Clube Multiuso” in Maquela do Zombo zum ersten Gottesdienst eines Bezirksapostels in der Region. Der Bezirksapostel diente mit dem Bibelwort aus Johannes 3,19.21 („Das ist aber das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht, denn ihre Werke waren böse. Wer aber die Wahrheit tut, der kommt zu dem Licht, damit offenbar wird, dass seine Werke in Gott getan sind.“) und gab den Hinweis, sich unter dem Licht Christi zu prüfen, eigene Fehler zu erkennen und sich zu verbessern.

Der Gottesdienst wurde am Altar von Deutsch in Portugiesisch und in die Landessprache Kikongo übersetzt. Als Dolmetscher fungierten Apostel Diniz und Bezirksevangelist Futi Muekono. Der 32-jährige Bezirksevangelist soll im Januar 2020 das Apostelamt empfangen.
Nachmittags reiste die Gruppe dann über Uige zurück nach Luanda. Die Fahrt dauerte rund zehn Stunden. Am Montag, dem 9. Dezember 2019 standen ganztägige Besprechungen in der Kirchenverwaltung an, unter anderem mit Bezirksapostelhelfer Misselo und dem Verwaltungsleiter Apostel Carlos da Cruz Mafo.

Erster Besuch in Soyo

Dienstag ging es dann wieder mit dem Jeep auf längere Fahrt, diesmal in den Nordwesten nach Soyo. Die Stadt liegt an der Mündung des Kongo und damit direkt an der Grenze zur Demokratischen Republik Kongo. Die Stadt besitzt einen großen Erdölhafen. Fünf Stunden dauerte die 440 Kilometer lange Fahrt. Am Ziel warteten 38 Bezirks- und Gemeindevorsteher auf den Bezirksapostel, der ihnen Details zum Amtsverständnis erläuterte.

Mittwochmorgen versammelten sich 3.000 Gläubige in und um die Kirche Soyo-Luz zum Gottesdienst. Auch hier war es der erste Besuch eines Bezirksapostels in der Region. Der Bezirksapostel beauftragte zwei Bezirksvorsteher und ernannte zwei Bezirksvorsteherhelfer. Nach dem Gottesdienst suchte der Bezirksapostel noch das Gespräch mit den Gläubigen.

Im Anschluss ging es direkt zurück nach Luanda, wo am nächsten Tag weitere Besprechungen in der Kirchenverwaltung anstanden, unter anderem Vorstellungsgespräche von Ingenieuren. Die Bauabteilung soll hier verstärkt werden, da in den nächsten Jahren viele Ertüchtigungs- und Renovierungsarbeiten anstehen.

Gottesdienste in Catete und Viana Zango 3

Am Freitag, dem 13. Dezember 2019 feierte Bezirksapostel Storck einen Gottesdienst im „Centro Cultural“ von Catete, einem Ort etwa 60 Kilometer östlich der Hauptstadt Luanda. 274 Teilnehmer erlebten die Predigt.

Nachmittags weihte der Bezirksapostel eine neue Kirche in Luanda für die Gemeinde Viana Zango 3. 637 Teilnehmer versammelten sich dazu, teils in Zelten und Hütten außerhalb des Gebäudes. Innerhalb von vier Monaten war hier eine einfache Musterkirche mit 300 Sitzplätzen errichtet worden. Dieser Gebäudetyp kann flexibel und kostensparend für 100, 200 und 300 Sitzplätze gebaut werden.

Reise endet mit Gottesdienst in Palanca

Für Samstag waren die Bezirksvorsteher und die Vertreter der 33 Bezirke Luandas eingeladen. Mit den 62 Teilnehmern sprach der Bezirksapostel über Stammeszugehörigkeiten und das Amtsverständnis. Bezüglich der verschiedenen Stämme machte der Bezirksapostel deutlich, dass entsprechende Zugehörigkeiten in der Kirche bei Entscheidungen keine Rolle spielen dürften. Auch Christus habe immer auf die innere Einstellung geschaut, nicht auf die Herkunft oder Stammeszugehörigkeit.

Den Abschluss der Reise bildete am Sonntagmorgen der Gottesdienst in der Zentralkirche Luanda-Palanca mit rund 1.500 Teilnehmern. Beeindruckt zeigte sich der Bezirksapostel von den begeisternden Musikbeiträgen von Chor und Orchester.

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