Kämpfen auf dem IJT? – Abendandacht mal anders

4 months ago | nac news | in the group Internationaler Jugendtag 2019

Eine bewegende Ballade, Kampfszenen, Tränen und der Soundtrack von „Pirates of the Caribbean“: Wie soll das alles zusammenpassen? Jugendliche aus den Bezirken Gotha und Leipzig haben in der Andacht, die sie am Samstagabend gestalteten, gezeigt, dass man mit all diesen Mitteln Gott loben kann.

„Man könnte von einer Fügung sprechen“, erinnern sich die Freunde Christian Köhler aus Taucha und Markus Weyh aus Ilmenau. Auf einer Geburtstagfeier Monate vor dem IJT unterhielten sie sich über die IJT-Programmpunkte, die sie mit ihren Jugendgruppen geplant hatten. Während Christian auf der Suche nach einer passenden Bühne für die Inszenierung seines Stücks war, suchte Markus nach einer zündenden Idee für eine Andacht. Und so taten sich beide Gruppen zusammen, um die Andacht gemeinsam zu gestalten.

Die Zuhörer einstimmen

Die meisten Zuschauer kamen am Samstag von der imposanten Veranstaltung #HereThereEverywhere aus dem Stadion zur Andacht. Nach drei IJT-Tagen hatten sich in ihnen unterschiedlichste Erfahrungen und Gefühle angesammelt. Deswegen eröffneten die Jugendlichen ihre Andacht mit dem Lied „Still“ von Reuben Morgan. „Das Publikum sollte in ein tiefes Wohlgefühl und inneren Frieden sinken. Das hatte unter anderem den Zweck, gewissermaßen alle auf ein Level zu bringen, um sie empfangsbereit für das Folgende zu machen“, berichtet Markus Weyh.

Es folgte der Programmpunkt, den Christians Jugendgruppe beisteuerte: ein Pantomime-Stück zu den Klängen von Hans Zimmers Soundtrack aus der Filmreihe „Pirates of the Caribbean“. Eine Geschichte über Gemeinschaft, die die Jugendlichen bereits vor über 10 Jahren selbst entwickelt hatten. Darin müssen die Jugendlichen immer wieder gegen dunkle Bedrohungen kämpfen und einander beschützen. Christian fasst die Kernaussagen zusammen: „Das Stück appelliert an die Zuschauer, ein christliches Auge auf den Nächsten zu haben, als Jugendliche zusammenzuhalten und zu sagen ‚Hier sind wir‘. Es zeigt aber auch, wie wichtig es ist, wachsam zu sein und sich nie in falscher Sicherheit zu wiegen. Es berichtet von Gebetserhörung, macht die Hilfe und Stärke der Gemeinschaft fühl- und greifbar.“

Ein großer Gebetskreis

Einen weiteren emotionalen Höhepunkt bildete der größte Gebetskreis des Tages. Spontan durfte eine der Darstellerinnen ein Gebet sprechen, zu dem sich die Akteure auf der Bühne und die Zuschauer an den Händen fassten. Christian erinnert sich gern an dieses besondere Gefühl zurück: „So waren wir alle eins.“

Auf der Internetseite des Bezirks Leipzig steht ein ausführliches Interview mit Regisseur Christian Köhler und einer der Darstellerinnen zur Verfügung:

Interview mit Regisseur Christian Köhler

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