Konfirmationen in Berlin-Brandenburg

4 weeks ago | nac news | in the group Berlin-Brandenburg (Deutsch)

Die Segnung zur Konfirmation markiert den Übertritt ins kirchliche Erwachsenenalter. Was so kurz und sachlich in einer bekannten Enzyklopädie beschrieben ist, erlebten in der Gebietskirche Berlin-Brandenburg 77 junge neuapostolische Christen, in Russland 16, in Kasachstan sieben Konfirmanden und in Weißrussland ein Konfirmand in diesem Jahr. Sie haben in einem Gottesdienst zwischen Ostern und Pfingsten in ihren Gemeinden die Verantwortung für ihren Glauben vor Gott und der Gemeinde übernommen.

Vorangegangen war ein Jahr Konfirmandenunterricht, der zumeist mit einer öffentlichen Konfirmandenstunde oder eine -fahrt endete. Drei Konfirmanden berichten von Ihrer Abschlussfahrt nach Brandenburg/Havel:

"Vom 23. März bis 24. März 2019 machten wir, drei Konfirmanden der Gemeinden Falkensee-Finkenkrug und Berlin Spandau, eine Konfirmandenfahrt in die schöne Stadt Brandenburg an der Havel.

Direkt nach der Ankunft besichtigten wir die Kirche St. Katharinen und lauschten einem Orgelspiel. Danach bestiegen wir die Friedenswarte, einen Aussichtsturm, der extra für uns zur Besichtigung geöffnet wurde. Passend zu dem traumhaften Wetter liefen wir zu einem nicht weit entfernten Kanuverleih, der zwei Boote für uns bereithielt. Mit diesem fuhren wir zirka 1,5 Stunden über die Havel und machten uns vom Wasser aus ein Bild von der Stadt Brandenburg. Natürlich durfte ein Abstecher zu unserer Neuapostolischen Kirche nicht fehlen. Anschließend fuhren wir zu unserer Unterkunft, die Begegnungsstätte Schloss Gollwitz. Mit Gemeinschaft und Spielen ließen wir den Abend ausklingen.

Am Sonntagmorgen besuchten wir den Gottesdienst in der Neuapostolischen Kirche in Brandenburg an der Havel. Zurück in unserer Unterkunft im Schloss, aßen wir noch einmal gemeinsam zum Mittag, danach brachen wir Richtung Heimat auf. Kurz und knapp: Ereignisreiche Tage, mit tollem Wetter und schöner Gemeinschaft!"

Die Gemeinde Fläming bildete am 5. April den Rahmen für die letzte Konfirmandenstunde im Kirchenbezirk Südwest. Sieben Konfirmanden und sieben "Ich-bin-Worte" Jesu Christi standen im Mittelpunkt:

"Die Aufgabe bestand in der Erklärung der Symbolik der Worte Jesu, deren Gegenwartsbezug und der persönlichen Beziehung der Konfirmanden dazu. Die Beiträge eröffneten interessante Einblicke in den Umgang der Konfirmanden mit den Worten insbesondere, als der persönliche Bezug gefragt war.

Der 'gute Hirte': Jesus ist immer für uns da. Diese Aussage unterschreiben alle. Der Konfirmand 2019 sagt: 'Ich würde das heute so sagen: Ich bin der Kindererzieher und schütze meine Kinder.'

'Ich bin der Weinstock...': Ich, der Konfirmand, bin die Weintraube und will mit meinem Weinstock verbunden sein. Aus den Trauben wird Wein gemacht, Wein ist ein Genuss und ich will ein Genuss für meine Gemeinde sein. In der Verbindung zu ihm macht mich Jesus für die Menschen genießbar.

Die Worte 'Ich bin die Tür, das Brot, das Licht, die Wahrheit, die Auferstehung' wurden detailreich erklärt und zum persönlichen Programm gemacht. Am Ende des Vortrags bekundeten die Konfirmanden, wer sie denn seien, nämlich nicht nur der Konfirmandenjahrgang 2019, sondern die künftige Jugend, die künftigen Mitarbeiter und Lehrkräfte. Sie sind die, die 'Jesus Christus kennen und dafür sorgen, dass er nicht vergessen wird. Wir sind die Zukunft unserer Gemeinde!'

Im Anschluss an den Vortrag gab es noch einen Willkommensgruß der Bezirksjugend. Das Begrüßungsgeschenk, ein Sonnenhut vom Internationalen Kirchentag und eine Sonnenbrille, fanden große Zustimmung und sofortige Anwendung. Der Jugendchor aus Brandenburg umrahmte die Stunde und regte damit auch gleich zur künftigen Mitarbeit an."

Und auch im Bezirk Berlin-Brandenburg-Nord endete die Vorbereitungszeit für die Konfirmanden mit einer Fahrt. "Für den Nächsten da zu sein - das waren unsere diesjährigen Konfirmanden schon bei der Konfirmandenfahrt am ersten Märzwochenende. In diesem Jahr ging es nach Neuruppin, wo die Konfirmanden gemeinsam den Gottesdienst für Entschlafene erlebten. In Vorbereitung darauf hatten sie Fürbitten für die Seelen in der Ewigkeit formuliert."

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