Stammapostel Schneider in Amsterdam

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Amsterdam/Niederlande. „Freue dich über das Heil in Christus“ – das war die Botschaft von Stammapostel Jean-Luc Schneider an die neuapostolischen Christen in den Niederlanden. Am Sonntag, dem 7. April 2019 feierte der internationale Kirchenleiter einen Gottesdienst in der Gemeinde Amsterdam, den mehr als 2.200 Gläubige aus den Niederlanden, Flandern und Malta via Satellitenübertragung mitverfolgten.

Grundlage für den Gottesdienst war das Bibelwort aus Lukas 10,20: „Doch darüber freut euch nicht, dass euch die Geister untertan sind. Freut euch aber, dass eure Namen im Himmel geschrieben sind.“

Fokus auf das eigene Heil

Zu Beginn der Predigt erläuterte Stammapostel Jean-Luc Schneider den Kontext des Bibelworts: Jesus hatte siebzig Jünger ausgesandt, das Reich Gottes in den Städten zu verkünden, die er noch besuchen wollte. Bei ihrer Rückkehr äußerten die Jünger ihre Freude darüber, dass ihnen die Geister untertan waren. Aber Jesus wusste, dass seine Jünger abgelehnt würden und sie, gleich wie er, Bedrängnissen ausgesetzt sein würden. Deshalb riet er ihnen im genannten Bibelwort, dem eigenen Heil mehr Bedeutung zuzumessen als den erzielten Erfolgen.

„Auch wir sind erwählt und haben von Gott den Auftrag erhalten, den Menschen das Evangelium Christi zu verkündigen“, führte der Stammapostel aus. Dabei könne Traurigkeit aufkommen, wenn der sichtbare Erfolg ausbleibe. „Aber ein Mangel an Erfolg bedeutet nicht, dass Gott uns verlassen hat“, tröstete der Stammapostel. Auch Christus vertraute in die Gegenwart des Vaters an seiner Seite, obwohl er wusste, dass er von den Jüngern im Stich gelassen und zum Tode verurteilt werden würde.

Viele Gründe zur Freude

Zudem gelte die Botschaft vom Evangelium nicht nur den anderen, sondern auch jedem einzelnen selbst. „Freu dich, dass du die Botschaft empfangen hast und die Erkenntnis, die sich daraus entwickelt hat“, rief der Stammapostel den Gläubigen zu. Auch dürfe sich jeder darüber freuen, was er mit Gott erreichen kann. „Er hat uns die Macht gegeben, damit wir in unserem Herzen das Böse überwinden können“, nannte er ein Beispiel.

Die größte Freude für die Christen sei jedoch, dass Gott sein Werk nicht nur weitertreibt, sondern es vollenden wolle: „Er liebt die Menschen und will, dass alle errettet werden.“ Deshalb werde Gott es möglich machen, dass alle Menschen, die zu Gott kommen wollen auch zu Gott kommen können.

„Das ist unsere Freude; auch wenn wir heute in einer Zeit leben, in der es nicht so einfach ist“, beendete Stammapostel Schneider die Predigt. „Gott gibt die Menschen nicht auf - und wir auch nicht.“

Drei weitere Predigtbeiträge

Begleitet wurde der Stammapostel von Bezirksapostel Rainer Storck sowie Apostel Peter Klene (Niederlande) und drei Gästen aus anderen Arbeitsbereichen: Bezirksapostel John Leslie Kriel (Südafrika), Apostel Ralf Wittich (Nord- und Ostdeutschland) und Apostel Thomas Deubel (Schweiz). Alle drei wandten sich in Predigtbeiträgen an die Gemeinde.

Nach der Feier des Heiligen Abendmahls feierte der Stammapostel auch das Heilige Abendmahl für Entschlafene. Mit dem Schlusssegen beendete er den Gottesdienst.

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