Erster Stammapostelbesuch in Huambo und Benguela

3 weeks ago | nac news | in the group Westdeutschland

Angola. Vier Tage waren Stammapostel Jean-Luc Schneider und Bezirksapostel Rainer Storck Zu Jahresbeginn 2019 gemeinsam in Angola unterwegs. Auf dem Programm standen drei Gottesdienste und ein Konzert. Die Besucher wurden überall mit großer Begeisterung empfangen.

Mehr als 3.000 junge Gläubige hatten sich am Freitagnachmittag, 11. Januar 2019, in der Zentralkirche in Luanda-Palanca versammelt. Trotz des regulären Arbeitstags waren sie aus den 33 Ältestenbezirken der Provinz Luanda angereist, um den Gottesdienst mit Stammapostel Jean-Luc Schneider zu erleben. Dieser dankte zu Beginn den jungen Christen für ihren Enthusiasmus: „Eure Freude, eure Energie und Begeisterung für Christus ist ansteckend. Danke für euren Dienst und alles, was ihr in Gottes Werk mitmacht und einbringt. Ihr seid nicht eine Sorge, ihr seid eine Quelle des Segens für uns.“

Auf Grundlage des Bibelworts aus 2. Chronik 1,9.10 ermunterte der Stammapostel die jungen Gläubigen, als Zeugen Jesu Christi Vorbilder in Treue und Gehorsam zu sein. Gott segne und gebe die Kraft, um diesen Dienst auszuführen.

Gottesdienst in Huambo

Am Samstag flogen der Stammapostel und die Bezirksapostel Rainer Storck und Raúl Montes de Oca bereits am frühen Morgen weiter zur zweiten Station der Reise: Huambo im mittleren Westen Angolas. Um 10 Uhr feierte der Stammapostel mit 850 Gläubigen hier einen Gottesdienst in einer Multifunktionshalle.

Vier Stunden Fahrt nach Benguela

Noch am gleichen Tag ging es für die Reisegruppe weiter nach Benguela. Über vier Stunden dauerte die Fahrt mit dem Jeep. Die Küstenstadt liegt etwa 430 Kilometer südlich von Luanda. Nach der Gründung durch die Portugiesen 1617 war die Stadt ein wichtiges Handelszentrum in der Region, insbesondere für den Sklavenhandel nach Brasilien und Kuba.

Benguela ist Namensgeber für den Benguelastrom, eine hier vorbeiziehende Meeresströmung des Südatlantiks, die gleichzeitig für das Entstehen der Namibwüste (Südwestküste Afrikas) als auch die reichen Fischgründe davor verantwortlich ist.

Gottesdienst und Konzert

In Benguela erwarteten den Stammapostel am Sonntagmorgen 1.300 Gläubige im Kino Monumental zum Gottesdienst. Grundlage für die Predigt war das Bibelwort aus 1. Kolosser 3,16: „Lasst das Wort Christi reichlich unter euch wohnen: Lehrt und ermahnt einander in aller Weisheit; mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern singt Gott dankbar in euren Herzen.“

In der Predigt sprach der Stammapostel unter anderem die Eltern an, deren Aufgabe es sei, das Wort Gottes den Kindern zu übermitteln und sie im christlichen Glauben zu erziehen. Dieser sei von Liebe geprägt. Gott sei kein strafender Gott, weshalb es Unsinn sei, Gott vorzuschieben, um Druck auszuüben. „Lasst uns doch von Gott sprechen, wie Jesus von seinem Vater gesprochen hat und den Kindern zeigen, was Gott für sie getan hat und was er für sie tut, wie gut Gott zu ihnen ist.“

Im weiteren Verlauf rief er dazu auf, den Reichtum Gottes mit allen Menschen zu teilen. „Wir wollen auch unsere Mitmenschen wissen lassen, dass Gott Mensch geworden, für sie gestorben ist und dass er wiederkommt.“

70 Orchesterspieler angereist

Ein gemischter Chor, ein Männerchor und ein Kinderchor gestalteten schließlich am Sonntagnachmittag ein Konzert zu Ehren der Gäste. Zudem waren 70 Jugendliche vom Orchester Angola-Ost aus der Provinz Moxico mit ihren Instrumenten angereist. Das Nachwuchsorchester wurde vor fünf Jahren gegründet. Die Fahrt mit dem Zug allein dauerte rund zwei Tage. Deshalb waren die jungen Gläubigen insgesamt etwa zwölf Tage unterwegs. In der Woche vor dem Konzert hatten sie zusammen mit den Chören in Benguela geprobt.

Stammapostel Schneider lobte zum Abschluss die Leistung der Sänger und Spieler und ermunterte sie, ihre Gaben und Fähigkeiten auch weiter zum Lobe Gottes einzusetzen.

Die Rückreise des Stammapostels und der Bezirksapostel verzögerte sich dann am Sonntagabend, da der Flug aus technischen Gründen annulliert wurde. Erst am Montagmorgen ging es dann mit einem Ersatzflug zurück nach Luanda, wo abends die Reise mit dem Rückflug nach Frankfurt zu Ende ging.
 

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