Neue Bezirks- und Gemeindevorsteher in der Kirchenverwaltung

10 days ago | nac news | in the group Westdeutschland

Westdeutschland/Dortmund. 497 Gemeinden zählt die Neuapostolische Kirche Westdeutschland – organisiert in 41 Bezirken. Diese werden von ehrenamtlich tätigen Vorstehern geleitet. 21 neu beauftragte Gemeindevorsteher und Bezirksämter waren am 23. November 2018 zum Einführungsseminar in der Dortmunder Kirchenverwaltung.

Ziel der Veranstaltung für neu beauftragte Seelsorger mit Führungsverantwortung ist es, ihnen die Einarbeitung in die neue Aufgabe zu erleichtern. Einmal pro Jahr findet das Seminar in der Kirchenverwaltung statt. Dabei werden unter anderem die Informationssysteme der Kirche (NAK-Portal mit Mitgliederdatenverwaltung, Fortbildungsportal und Gemeindeportal ESRA) vorgestellt.

In weiteren Vorträgen geht es um die Öffentlichkeitsarbeit und Ökumene sowie Richtlinien und Leitfäden zu Sonderfällen der Seelsorge oder der Umsetzung der Mission. Ansprechpartner und Organisator ist Bischof Manfred Bruns, Leiter des Referats Seelsorge.

„Glaubt an eure Berufung

Bezirksapostel Rainer Storck, Leiter der Neuapostolischen Kirche Westdeutschland, empfing die Besucher am Freitag, 23. November 2018, gegen 14 Uhr im Konferenzbereich der Kirchenverwaltung. In einem kurzen geistlichen Teil reflektierte er die Ergebnisse der Tätigkeit eines Gemeinde- oder Bezirksvorstehers. Für die Kirchenleitung gebe es Kerngrößen wie den Gottesdienstbesuch, die Tauf- und Versiegelungszahlen oder die Opferentwicklung. Diese hätten Bedeutung für strategische Entscheidungen.

„Von diesen Zahlen sollte aber niemand abhängig machen, wie er den Erfolg seiner eigenen Tätigkeit bewertet“, warnte der Bezirksapostel. „Wir wirken und arbeiten – sind aber auch von den Rahmenbedingungen abhängig.“ Es komme darauf an, an die eigene Berufung und den Auftrag zu glauben – wie es der Prophet Jeremia tat, bei dem auf viele Jahre der äußere Erfolg ausblieb. „Oft profitiert von unserem Einsatz erst die nächste Generation“, machte der Bezirksapostel Mut.

Diskussion über aktuelle Themen

Anschließend hatten die teils jungen Vorsteher, der jüngste 30 Jahre alt, Gelegenheit, mit dem Bezirksapostel aktuelle Themen zu diskutieren. Dabei ging es um die geänderten Gottesdienstzeiten am Sonntag und die Betreuung der kranken Gemeindemitglieder.

Zum Thema Gemeindesonntag rief der Bezirksapostel dazu auf, die Kinder besonders einzubinden und anzusprechen. Dies könne auch in einem Predigtbeitrag von einem anderen Priester oder Diakon geschehen. Hier sei eine gemeinsame Vorbereitung zu empfehlen. „Der Gemeindesonntag ist eine schöne Gelegenheit, den ganzen Reichtum einer Gemeinde zu erleben“, betonte Bezirksapostel Storck.

Mitarbeiter kennenlernen

Nach einer Vorstellungsrunde lernten die Bezirks- und Gemeindevorsteher die Abteilungen der Kirchenverwaltung und ihre jeweiligen Ansprechpartner kennen: Die Kirchenleitung, die Verwaltungsleitung sowie die Bereiche Bau, Finanzen/IT sowie Service.

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