Mission is possible

vor 5 Monaten | nacworld Team | in der Gruppe nacworld

„Credo – Ich glaube“ und „confessio – ich bekenne“ sind manchmal zwei verschiedene Paar Schuhe. Viele behalten ihren Glauben für sich, etwa, weil sie ihn nicht genau beschreiben können oder weil sie Angst davor haben, ihn öffentlich zu machen.

Die neuapostolischen Gottesdienste im April werden sich mit dem Thema „Mission“ beschäftigen. Das klingt zunächst nach Arbeit, vor allem an sich selbst. Die einen wollen sich keine Vorschriften machen lassen, wie sie ihren Glauben leben. Die anderen haben sich ein öffentliches Bekennen ihres Glaubens längst abgewöhnt und machen eine Geheimmission daraus. Dabei ist der Missionsbefehl des Herrn an seine Nachfolger deutlich formuliert: „Gehet hin in alle Welt!“

Was können Christen denn bekennen?

  • Dass Jesus Christus auferstanden ist. „Er ist wahrhaftig auferstanden“, so lautet der alte Ostergruß der Kirche. Wer diesen Kernpunkt christlichen Glaubens nicht mehr sagen will, kann kein Christ sein. Die Botschaft vom leeren Grab ist Verkündigungsauftrag. „Wenn aber Christus gepredigt wird, dass er von den Toten auferstanden ist, wie sagen dann einige unter euch: Es gibt keine Auferstehung der Toten? Gibt es keine Auferstehung der Toten, so ist auch Christus nicht auferstanden. Ist aber Christus nicht auferstanden, so ist unsre Predigt vergeblich, so ist auch euer Glaube vergeblich. Wir würden dann auch als falsche Zeugen Gottes befunden, weil wir gegen Gott bezeugt hätten, er habe Christus auferweckt, den er nicht auferweckt hätte, wenn doch die Toten nicht auferstehen. Denn wenn die Toten nicht auferstehen, so ist Christus auch nicht auferstanden. Ist Christus aber nicht auferstanden, so ist euer Glaube nichtig, so seid ihr noch in euren Sünden; so sind auch die, die in Christus entschlafen sind, verloren. Hoffen wir allein in diesem Leben auf Christus, so sind wir die elendesten unter allen Menschen“ (1. Korinther 15,12–19).
  • Dass Worte und Werke zusammengehören. Ein Bekenntnis muss durch Wort und Tat geschehen, ansonsten ist es nicht glaubwürdig. Wir können nicht das Eine sagen und das Andere tun. Den echten Nachfolger des Herrn erkennt man am persönlichen Verhalten. Das soll von Liebe und Geduld geprägt sein. So wird das worthafte Bekenntnis zu Jesus Christus glaubwürdig. Übereinstimmung von Wort und Wandel – so „erzählen“ Christen ihren Mitmenschen ohne Ansehen der Person von dem, was Gott Gutes getan hat.
  • Dass Jesus Christus unser Leben ist. „Bekenntnis“ braucht „Erkenntnis“. Im Lukasevangelium 8,16 lautet das so: „Niemand aber zündet ein Licht an und bedeckt es mit einem Gefäß oder setzt es unter eine Bank; sondern er setzt es auf einen Leuchter, damit, wer hineingeht, das Licht sehe“. Jesus Christus ist das Licht der Welt, denn er führt die Menschen aus der Dunkelheit eines falschen Gottesverständnisses und schenkt ihnen wahre Erkenntnis von Gott und dem ewigen Leben. Christen weisen darauf hin, dass allein Christus Wahrheit und Leben ist.
  • Dass am Ende ein Weltgericht wartet. Mit dem Apostolikum bekennen die Christen weltweit das Kommen Jesu zum Endgericht: „Von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten.“ Hintergrund dieses alten Glaubensbekenntnisses ist unter anderem das Gleichnis Jesu vom Endgericht (siehe Matthäus 25,31–46). Es thematisiert das Verhältnis von Glaube und Werk. Zwar führen gute Werke allein nicht zur Gemeinschaft mit Gott. Niemand kann sich das Heil verdienen! Andererseits jedoch gehören zu einem lebendigen Glauben auch gute Werke, ethisches Handeln zum Beispiel. Die Liebe zu Gott und die Liebe zum Menschen gehören zusammen.
  • Dass Jesus Christus Heiland und Erlöser ist. Das Heil der Menschen ist in Jesus Christus begründet. Durch ihn erhalten sie die Kraft, das Böse zu überwinden. Denn schließlich muss sich jeder Mensch mit dem Bösen auseinandersetzen und es bekämpfen. Dabei hilft nur der Glaube an den Gottessohn. Dieser Glaube verändert den Blick auf die Welt und sagt dem Christen: Jeder Mensch ist Geschöpf Gottes! Jeder Mensch kann Heil empfangen! Jeder Mensch soll das Evangelium kennenlernen.



Foto: trahko - stock.adobe.com

Autor: Peter Johanning

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