Jesus Christus – Lehrer, Vorbild, Mittelpunkt

2 weeks ago | nacworld Team | in the group nacworld

In 28 Tagen Jesus näherkommen – herausfordernd für Prediger, Gläubige und Zweifelnde. Besinnung ohne Advent, Umkehr ohne Buß- und Bettag. Die Februar-Gottesdienste haben Potential.

Der eine und andere kennt vielleicht Elon Musk. Der 47-jährige Unternehmer und mehrfache Milliardär ist bekannt durch Paypal, Tesla, SolarCity, SpaceX. Er ist ein in vielen Themen- und Wissenschaftsbereichen gefragter, kompetenter Mensch. Er weiß viel, diskutiert mit Experten auf hohem Niveau. In einem Interview verriet er nun ein Geheimnis. Sein enormes Wissen, seine Kompetenz, sein Erfolg sei einzig und alleine einem Umstand geschuldet: Er liest. Er liest viel. Jeden Tag zwei Bücher und das bereits seit Kindheitstagen. Und damit nimmt er 60 Mal mehr Wissen auf, als der Durchschnitt. Und er lernt immer weiter, wendet sein erworbenes Wissen an und beschäftigt sich mit den unterschiedlichsten Themen.

Niemand ist nun aufgerufen sich mit Solarenergie, künstlicher Intelligenz oder Antriebstechniken von Raumschiffen auseinanderzusetzen. Aber so wie Musk seine Fachgebiete kennt, sollten Christen Christus kennen.

Kennenlernen kommt vor Lernen

Wir müssen Jesus kennen (lernen). Wenn wir so werden wollen, wie Jesus ist, dann müssen wir Jesus kennen. In- und auswendig.

Jesu Leben ist in den Evangelien beschrieben: Matthäus, Markus, Lukas und Johannes. 133 Seiten nehmen die vier Evangelien in der Bibel ein. Jeden Tag eine Seite lesen und eine Besonderheit aus dem Leben, aus dem Wesen Jesu begreifen und verstehen, ... in wenigen Wochen wissen wir mehr von Jesus als jemals zuvor.

Dann kennen wir nicht nur die allseits bekannten Geschichten vom verlorenen Sohn, von der Ehebrecherin, von dem über das Wasser gehen ... dann wissen wir auch, was Jesus zu Nikodemus über die Wiedergeburt gesagt hat, was Jesus zum Sabbat erklärt hat, über welche Themen Jesus mit den Schriftgelehrten stritt..

Jesus – mehr als Lehrkraft

Thema der Sonntagsgottesdienste im Februar 2018 ist Jesus. Ein roter Faden, der praxisnäher nicht sein kann. Es geht nicht um wissenschaftliche Theologie, es geht nicht um die Einordnung von Zeitverhältnissen, Gepflogenheiten, kulturellen Besonderheiten. Es geht um das Wesen, die Charakterstärken unseres wichtigsten Vorbilds.

Jesus ging es während seines Lebens auf der Erde nicht um die Neuordnung von Wirtschafts- und Gesellschaftssystemen. Diese Erwartung wurde damals enttäuscht und würde auch heute noch enttäuscht werden. Gott gebührt Liebe, Opfer und Furcht und auf der anderen Seite gebühren der weltlichen Obrigkeit „Steuer und Zoll“; sie sind Bild für unsere gesellschaftlichen, finanziellen Verpflichtungen. – Inhalt des ersten Sonntagsgottesdienstes.

Eine Erfahrung für’s Leben und für den Glauben

Von Jesus Christus kennen wir das Vaterunser, das wir als Christen im Laufe der Jahrhunderte in vielen Sprachen und Varianten gesprochen haben. Wir rezitieren es vor der Sündenfreisprache, wir sprechen es unterwegs, zuhause, alleine, wenn wir uns auf das Wesentliche besinnen wollen. Aber mehr als dass wir Jesus die Urheberschaft dieser Worte zuschreiben, ist er uns Vorbild im Beten selbst gewesen. Von Jesus Christus wissen wir, wie wir uns an Gott wenden sollen, um erhört zu werden: Jesus lehrte die Demut, die Dankbarkeit, den tiefen Glauben an Gott – alles gemeinsam soll Grundlage eines jeden einzelnen Gebets sein. Jesus forderte auch auf, im Gebet zu suchen – nach der Gerechtigkeit Gottes, nach dem Willen Gottes, nach dem Frieden zu den anderen Menschen. Beten wie Jesus, das garantiert Anstrengung und Gebetserhörung zugleich – Inhalt des zweiten Sonntagsgottesdienstes.

Jesus – Helfer in der Versuchung

Jesus hat als Mensch gelitten, hat körperliche Schmerzen ertragen, Unvollkommenheiten der Menschen und insbesondere auch seiner Jünger ausgehalten. Jesus wurde in der Wüste versucht, er wurde verleugnet, beschimpft, angespuckt. Jesus kennt die Versuchung. Er weiß auch um unser Leben, um unsere Drangsal. Jesus nimmt Anteil, er schenkt uns Gnade, sein Wort, seine Nähe. Er ist uns in der Versuchung Vorbild und gleichzeitig in der Versuchung der Nächste. – Inhalt des dritten Sonntagsgottesdienstes.

Februar 2018 – eine Chance, Jesus Christus näher zu kommen. Im Lesen der Evangelien, in den Gottesdiensten aber auch im Lernen und Nacheifern. Es geht um Jesus – und um uns.



Foto: Albert Shakirov / fotolia.de

Autor: Oliver Rütten

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